App-Test: Asphalt 7: Heat

Letztes Jahr im Mai landete Gameloft mit Asphalt 6 grafisch einen Volltreffer. Etwas mehr als ein Jahr später wurde heute Asphalt 7: Heat veröffentlicht. Die Erwartungshaltung ist hoch. Wird das Spiel seinem voraus eilenden Ruf gerecht?

Nach dem Öffnen der App gelangt man in das übersichtlich gestaltete Hauptmenü. In der Mitte kann man zwischen der Karriere, Schnellspiel und Mehrspieler wählen. In der Karriere gibt es 13 Cups, die aus je Neun Rennen bestehen. Für jeden Cup gibt es eine Auto-Klasse, die gefahren werden darf. Die Leistung der verfügbaren Boliden steigert sich von Fahrzeugklasse zu Fahrzeugklasse immer mehr. Für absolvierte Rennen gibt es Sterne, Geld und Ruhm. Sterne werden gebraucht, um neue Cups und Autos freizuschalten, mit Geld kann man Autos, Upgrades und Sponsorenverträge kaufen und mit Ruhm steigert man seinen Level. Damit noch mehr Action in die Karriere kommt, gibt es Ziele, deren Erfüllung ebenfalls durch Sterne, Geld und Ruhm belohnt wird.

Im Schnellspiel kann man ein eigenes Rennen veranstalten und im Mehrspieler-Modues kann man entweder lokal über Bluetooth oder WiFi oder Online spielen. Der Online-Modus funktioniert mit bis zu Sechs Spielern. Zu bemängeln gibt es die langen Ladezeiten und das Fahrerfeld von nur Sechs Autos. Bei einem Feld mit größerem Leistungsunterschied wird es da auf der Strecke schonmal etwas einsam.

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt, dem Spielerlebnis. Hierbei kann man Gameloft nur loben. Die Grafik ist gut gelungen, die Strecken detailliert und die Sonnenreflexionen sehen herrlich aus. Es gibt wie gewohnt Power-Ups, Sprünge und Abkürzungen und viele Gegenstände, wie Bänke und Ampeln sind zerstörbar. Die Steuerung geht leicht von der Hand und das Auto reagiert so wie erwartet. Neben dem auf der Strecke einsammelbaren Nitro und Geld wurde auch das Zerstören von Gegnern aus den letzten Teilen übernommen.

Die App bietet zwar zahlreiche In-App Einkäufe an, aber im Gegensatz zu anderen Apps, die dadurch teilweise unspielbar wurden, hat man die Zusatzeinkäufe in Asphalt 7 besser gelöst. In Vier Cups musste ich mich nicht einmal in die Nähe von In-App-Einkäufen begeben.

Im Hauptmenü kann man noch auf den Asphalt Tracker zurückgreifen. Mit diesem lassen sich Statistiken mit Freunden, die ebenfalls Asphalt 7 spielen, austauschen. Im Stickeralbum sind alle eigenen und die übrigen Autos aufgelistet. Auch die Auswahl der Autos ist im Übrigen gelungen. Der Einstiegswagen ist ein Fiat 500 Abarth ESSEESSE, welcher mit 160 PS nicht untermotorisiert ist und das Spitzenmodell ein Bugatti Veyron Super Sport, der mit 1200 Pferdchen unter der Haube keine Wünsche offen lässt.

Fazit: Mit Asphalt 7: Heat hat sich Gameloft einmal mehr als grafisch ambitionierter Entwickler geoutet. Neben der Grafik ist aber auch die Steuerung, das Spielerlebnis und die Auswahl der Autos gut gelungen. Der einzige Minuspunkt besteht im Onlinemodus. Kürzere Ladezeiten und mehr als Sechs Spieler wären wünschenswert. Dieser Minuspunkt wird mit dem günstigen Preis von 0,79€ aber mehr als Wett gemacht.

Alles auf einem Blick

Entwickler: Gameloft

Größe: 1,11 GB Downloaddatei, 1,4 GB als installierte App

Preis: 0,79 €

Testgerät: iPad 2

Alternativ-Apps: Asphalt 6

Bewertung: 10 von 10 Punkten

App Store-Link