Apps ohne iPhone 5 Support und mit Zugriff auf UDIDs bald nicht mehr zugelassen

Wie Apple im Developer Center angekündigt hat, wird es ab dem Mai verschärfte Bedingungen für die Zulassung von Apps in den App Store geben.

 

Die erste neue Regel betrifft den Zugriff auf die UDIDs. Ab dem 1. Mai werden Apps, die auf die UDID eines Gerätes zugreifen, nicht mehr zugelassen werden. UDID steht für unique device identifier und ist, wie der Name bereits erkennen lässt, eine für jedes Gerät einzigartige Nummer, sozusagen ein Fingerabdruck. Die UDID ist eigentlich dazu da, das Verhalten des Users aufzuzeichnen und damit auf den Nutzer zugeschnittene Werbung in iAd-Applikationen anzuzeigen. Die UDID kann aber auch zum schlichten Datensammeln über einen bestimmten User gebraucht werden, und gerade auf einem Smartphone lässt sich leicht der passende Name zur UDID finden und schon hat man den Datenschutz-Salat.

Um dieser Problematik zu entgehen, werden ab Mai keine Apps mehr zugelassen, die auf die UDID zugreifen, egal zu welchem Zweck. Entwickler müssen ihre Apps und Server folglich anders konfigurieren.

Die zweite neue Richtlinie wird vor allem iPhone 5 und iPod Touch 5G Nutzern sehr gefallen. Neue Apps müssen den 4 Zoll Bildschirm unterstützen, ansonsten müssen sie draußen bleiben. Der Support für Retina-Displays ist ebenfalls Pflicht. Beide Neuerungen gelten wieder ab dem 1. Mai.

Letzterer Punkt freut zwar alle iPhone 5 und iPod Touch 5G Benutzer, die Besitzer eines älteren Gerätes werden sich aber ärgern. Da der 4 Zoll Bildschirm erst mit iOS 5 unterstützt wird, wird ab Mai jede neue App und jedes neue Update iOS 5 erfordern und ältere Geräte wie das iPhone 3G oder der iPod Touch 2G fallen dann einfach weg. Für diese Geräte wird die Update Pipeline mit dieser Änderung gekappt.